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A casa · Palermo, Januar

Kalt, nass, grau – und trotzdem zu Hause. Eine Frau vor einer uralten Mauer, dunkler Mantel, nasser Boden, und ein gepunkteter Schirm, der sagt: Mir ist egal, dass es regnet. Manche Städte muss man verstehen. Andere versteht man einfach.

A casa · Palermo, January

Cold, wet, grey – and yet, home. A woman in front of an ancient wall, dark coat, wet ground, and a polka-dot umbrella that says: I don't care that it's raining. Some cities you have to understand. Others you simply do.

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Die Geschichte hinter dem Photo

A casa

Palermo im Januar. Kalt, nass, grau. Jeder normale Mensch würde sagen: schlechtes Timing. Aber ich steige aus dem Flugzeug und bin zu Hause. Keine Ahnung warum, aber diese Stadt hat mich vom ersten Moment an genommen, wie ich bin. Kein Ankommen, kein Fremdeln – einfach da sein.

Diese Frau lief an mir vorbei, vor einer Mauer, die älter ist als alles, was ich kenne. Dunkler Mantel, nasser Boden, Blätter überall – und dann dieser Schirm. Punkte. Mitten im grauen Januar ein Accessoire, das sagt: Mir ist egal, dass es regnet. So sind die Palermitaner. Es kann schütten wie es will, sie laufen trotzdem, als gehöre ihnen die Straße.

Paris hat mich nicht berührt. Palermo hat mich nie losgelassen. Manche Städte muss man verstehen. Andere versteht man einfach.